Träume – wir haben sie doch alle, oder?

Was ist mit deinen Träumen? Hast du sie schon begraben oder nur auf „irgendwann“ verschoben? Oder noch besser – auf wenn dann! Wenn ich die Weiterbildung gemacht habe, dann suche ich mir einen neuen Job. Wenn ich endlich schlank bin, dann mache ich ein Fotoshooting usw. usw. Und am Ende ist man im schlimmsten Falle alt oder krank.

Wir alle haben ungelebte Träume

Wieso tun wir uns so schwer uns selbst unsere sehnlichsten Wünsche zu erfüllen? Wieso trauen wir uns nicht das zu tun, was uns in den Sinn kommt? Seine Träume auszusprechen, auch wenn sie in den Augen anderer vielleicht lächerlich erscheinen? Wieso ist es uns so wichtig, ob sich die anderen den Mund über unsere Träume zerreißen? Anderen Wünsche zu erfüllen fällt uns häufig leichter als sich selbst. Doch sollten wir nicht die wichtigste Person für uns sein?

„Wer den Mut hat aufzustehen und seinen kühnsten Träumen nachzujagen, wird vom Leben mit wunderbaren Abenteuern belohnt.“ – Oprah Winfrey

Zum Jahreswechsel habe ich mich sehr stark damit auseinander gesetzt, was ich möchte. Wer ich sein möchte, wo ich sein möchte, was mich glücklich macht. Ich habe versucht mich wieder in den Vordergrund zu stellen. Seit dem Frühjahr wächst nun eine kleine Idee in meinem Kopf heran, von einem Traum, den ich mir tatsächlich zum Jahresende erfülle.

Wisst ihr, wie die Wand meines Jugendzimmers aussah? Die komplette Wand war eine Collage. Eine Collage aus inspirierenden Persönlichkeiten, schönen Dingen und vor allem aber Reisezielen. Diese Collage hing dort von meinem 15. bis zu meinem 23. Lebensjahr. Ich habe zwar nicht immer in diesem Zimmer gewohnt aber ich habe dieses „Vision Board“ (damals kannte ich noch kein Vision Board) 8 Jahre lang angestarrt eh es in die Tonne gekloppt wurde. Als es in die Tonne ging, war es für mich nicht mehr relevant. Mein Traum einmal eine Weltreise zu machen war in den Hintergrund gerückt. Zu dieser Zeit gab es andere Bereiche in meinem Leben, die für mich an Gewicht hatten. Wie es im Leben ist, ändern sich die Zeiten und es hat sich eine Sehnsucht zurück gemeldet, die immer schon da war.

Kennt ihr diese Momente, wenn es völlig klar ist für euch und ihr wisst, die Entscheidung ist gefallen? Es war Freitag vormittag und ich war im Wald spazieren. Ich weiß eigentlich nur, dass ich mit dem Entschluss nach Hause gefahren bin. Keine Ahnung was ich gedacht habe und was mich dann am Ende wirklich dazu bewegt hat. Aber von da an hatte ich ein Grinsen im Gesicht!! Es vergingen aber noch 5-6 Woche bis ich meinem engen Umfeld davon erzählt habe.

Eine Auszeit – mein Abenteuer

Für mich geht es Mitte Dezember nach Südostasien. Geplant sind 3,5 Monate. Die Route möchte ich nur vage festlegen und mich treiben lassen. Richtig fix ist aktuell nur, dass ich von Mitte Dezember bis Mitte Januar auf den Philippinen sein werde. Was dann folgt ist noch etwas unsicher. Eventuell Vietnam oder Malaysia für 3 Wochen. Anfang / Mitte Februar steht dann Myanmar auf dem Programm. Und ab Anfang März Indonesien.

Zu sagen, dass Asien ein ungelebter Traum von mir ist, wäre eine Lüge. Es widerstrebte mir lange, dorthin zu reisen. Irgendwie hörte für mich dort die Welt auf und der Norden war (und ist) eher meine Heimat. Aber das macht es noch viel spannender. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass dort nicht die Welt aufhört, es da genauso Toiletten, Uber, LTE und Steckdosen gibt – aber auf der anderen Seite macht es diese Unsicherheit noch viel spannender. Wie komme ich ganz alleine klar? Gefällt es mir? Was völlig Neues!

Ich hoffe, ihr werdet mich nicht allzu sehr vermissen. Wenn doch, kommt vorbei und wir machen ein Shooting!

Im erst: falls ihr ähnliche Pläne habt und auch in einem dieser Länder unterweg seid! Meldet euch bei mir! 
Wer Tipps, Ratschläge und Reiseempfehlungen hat – her damit!

 

Bilder by Carito Photography

SHARE