4 Geheimniss einer Hochzeitsfotografin

1. Ich weine hinter meiner Kamera
Ja selbst nach so vielen Hochzeiten weine ich echt häufig hinter meiner Kamera. Ob es bei einem emotionalen Lied ist, wenn der Bräutigam die Tränen wegblinzelt oder der Vater seiner Tochter liebevoll zur Hochzeit gratuliert. Ich bin mit meiner Kamera einfach so nah an euch. Ich kann es nicht zurückhalten.

2. Handyfilter & Postings
So ein Handy bietet schon ganz nette Bearbeitungsmöglichkeiten. Privat versehe ich ein Bild schon auch mal mit einem Retro Filter. Allerdings steckt viel Zeit und Muße in meiner Bildbearbeitung. Mein Stil hat sich über Jahre entwickelt und ist zu meiner Handschrift (oder Bildschrift) geworden. Es tut weh, wenn meine Bilder nachträglich bearbeitet werden.
Ebenso fällt es in diese Kategorie, wenn ihr ein Bild auf Social Media veröffentlicht und meine Seite nicht verlinkt. Ihr wisst gar nicht, wie sehr es mir hilft, wenn ihr so Werbung für mich macht. Ganz abgesehen davon, dass ich meine Arbeit dann sehr wertgeschätzt fühle.

3. Schenkt mir keine Beachtung
Meinen Brautpaaren sage ich immer, sie sollen mich am Hochzeitstag nicht beachten. Ich möchte keine Bilder, bei denen ihr vor dem Altar in meine Kamera lächelt. Ich möchte den Moment für euch festhalten. Ich möchte die Blicke zwischen euch, ein verliebtes Lächeln und auch die vor Anspannung zitternde Lippe auf meinen Bildern sehen.

4. Feedback
Heute fragte mich ein Paar beim Vorgespräch, ob ich mich echt noch an jedes Brautpaar erinnern kann. Und ich kann sehr sicher sagen „ja“. Ich bin so nah dran am Hochzeitstag. Ich verbringe den Tag mit euch, eurer Familie, euren Freunden und bin Teil davon. Ein bisschen traurig bin ich dann, wenn ich kein Feedback erhalte. Klar, kann das mal im Alltag untergehen. Aber die schönste Wertschätzung ist es, wenn ihr mir eine Rückmeldung gebt.

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